Wankelmut.

Wie auch das Spiel in Leipzig, war das Aufeinandertreffen zwischen der Spielvereinigung und dem FC St. Pauli am Hamburger Millerntor ein Duell, das man noch so aus der Fingernägel kostenden Rückrunde der vergangenen Saison kennt. Aufgrund der Freunde und Bekannten auf der Gegenseite hat sich das Spiel gegen die Braun-Weißen zu etwas Besonderem für mich entwickelt. Nicht nur aus diesem Grund ging es bereits in den frühen Morgenstunden des Vortages auf die Reise gen Hamburg. Einen Tag und eine Impression der Landungsbrücken bei Nacht später folgte meine Hamburg-Premiere mit gleichzeitiger Kleeblatt Beteiligung.

Man trifft sich mit bekannten Gesichtern hinter der Gegengerade und stimmt sich mit kalten Getränken und netten Unterhaltungen auf das Spiel ein. Ob mir sechstausend und ein paar zerquetschte Tage etwas sagen würde, werde ich gefragt. So lange hätte das Kleeblatt nicht mehr am Millerntor verloren. – Nein, ich hatte das wirklich nicht auf dem Schirm, mir wäre aber bewusst gewesen, dass man lange nicht mehr schlecht abschnitt. Ich hasse sowas ja – Statistiken vor Spielen. Nach meinem Empfinden reißen solche Serien in schöner Regelmäßigkeit, wenn sie wie von der Hamburger Presse bemüht werden. Eine Stunde vor Anpfiff löst sich die Versammlung auf und alle machen sich auf den Weg in ihre Blöcke, das Fieber steigt spürbar.

Eine vom Ordnungsdienst veranlasste Schnitzeljagd, inklusive Fußmarsch durch das halbe Viertel, später komme ich im sonnengetränkten Gästeblock an und bin mir spontan unsicher, ob ich mich unterwegs verfranzt hatte, stellte die Stadionsprecherin doch mehrfach „der Greuther Fürth“ vor. Bin ich falsch hier, hätte man am Rindermarkt doch links abbiegen müssen? – Folklore, Hells Bells, Anpfiff. Was das Kleeblatt anschließend auf dem Platz – zumindest in Ansätzen – anbot, überzeugte mich dann doch beim richtigen Spiel zu sein. Andererseits wollten sich die guten Ansätze leider weder zur Halbzeit, noch nach dem Spielende auf der Anzeigetafel wiederspiegeln. Man konnte recht früh im Spiel merken, dass die Mannschaft sehr bemüht war den blamablen Auftritt in Aue in Vergessenheit geraten zu lassen. Es gelang vom Start weg das Spiel zu kontrollieren und sich bis vor das Tor zu kombinieren. Dort offenbarte sich aber das bereits abgezeichnete Dilemma: Man versteht es nicht im ausreichenden Maße Spielkontrolle und Ballbesitz (gemessene 64% zum Spielende sprechen für ein Auswärtsspiel eine eindeutige Sprache) in Tore umzumünzen. Stattdessen wird die Mannschaft für ihren Mut und ihre Offensivfreude bestraft – und da bin ich vollends beim Trainer, der sich nach Spielende mit ähnlichen Formulierungen an die Reporterschaft wandte. Ein unnötiger, weil viel zu riskanter Ballverlust im Spielaufbau an der Seitenlinie kann nicht mehr geordnet repariert werden – 0:1, zweiter braun-weißer Torschuss des Spiels. Oben drauf sogar wenig später noch das 0:2 nach einer schicken Einzelaktion von Halstenberg und einem Johannes Wurtz, der sich zu sehr auf das linke Schussbein seines Kontrahenten konzentrierte, deswegen den Rechtsschuss nach Finte nicht mehr zu blocken vermochte. Dritter braun-weißer Torschuss des Spiels. Argh, Spielverlauf komplett konträr zum Ergebnis. Tristesse im Block. – Zu diesem Zeitpunkt wären in der Vorsaison Spiele beendet gewesen, da man mehr damit beschäftigt gewesen wäre nicht über die hängenden Köpfe zu stolpern, als konstruktiven Fußball zu spielen. Umso erfreulicher empfand ich die Moral, die unser Team auf den Rasen brachte. Unbeirrt wurde an der eigenen Marschroute festgehalten, was folglich auch hochverdient mit dem Anschlusstreffer endete. Sankt Pauli war im ersten Durchgang sehr passiv, attackierte nur punktuell im Pressing den Fürther Spielaufbau, besonders die Außenverteidiger wurden doppelnd angelaufen. Hatte ich so abwartend nicht erwartet, oder zumindest nicht in diesem Extrem. Im zweiten Durchgang veränderte sich das Bild etwas, auch die Hausherren zeigten nun begleitet von einer höheren Ausrichtung der Mittelfeldreihe ein größeres Bemühen im Spiel nach vorne. Was sich entwickeln sollte, war ein spannender Schlagabtausch, in dem sich das Kleeblatt die qualitativ hochwertigeren Chancen herausarbeiten konnte, aber einmal mehr die letzte Konsequenz vermissen ließ. Berisha, Freis und Kumbela hätten das Spiel drehen können, Halstenbergs Schuss fand auf der Gegenseite den Pfosten. Stattdessen wird aber abermals der Spielverlauf konterkariert. Der vermeintliche Ausgleich nach einer Ecke wird verzögert abgepfiffen, die ersten Spieler stehen zu diesem Zeitpunkt bereits halb vor dem mitgereisten, jubelnden Anhang. Meinem Eindruck im Stadion nach ging die Fahne des Assistenten erst verzögert nach oben. So äußert sich auch der Trainer später in der lokalen Zeitung, leider geben die Fernsehbilder keinen Aufschluss darüber. In mindestens streitbar übereifriger Manier wird anschließend der Freistoß schnell ausgeführt und Rzatkowski gelingt es im zweiten Anlauf seine Beine ausreichend zu entknoten. 1:3, für mich ein schlechter Witz, Puls im Block knapp vor dem vierstelligen Bereich. Oberstes Schiedsrichtercredo „Sicherheit vor Schnelligkeit“, anyone? Abermals bin ich erstaunt, dass das Kleeblatt ob des erneuten Rückschlages nicht aufsteckt und weiter Gas gibt – und folgerichtig auch abermals belohnt wird. Der sehr auffällige Zulj verkürzt. 2:3. Erst kurz vor Ende kommt abgesehen von den Torjubeln noch einmal richtig Stimmung ins Stadion, als alle Tribünen den Schlusspfiff herbeisehnend in die Gesänge einstimmen. Es mag an der Lage des Gästeblocks gelegen haben, aber irgendwie war atmosphärisch schon mehr los, oder? Nunja, vielleicht lag es auch an der einschüchternd spielenden Gastmannschaft von der Greuther Fürth.

Knackpunkt. (Bild: Sportfoto Zink / WoZi)
Knackpunkt. (Bild: Sportfoto Zink / WoZi)

Am Ende kann die Spielvereinigung trotz weiterer Möglichkeiten keinen weiteren Punch mehr setzen und verliert in meinen Augen unglücklich. Nach 16 Jahren ohne Pleite am Millerntor: Serie gerissen, was irgendwie dann zu erwarten war. Aber sei es drum. Nach dieser Leistung und in Anbetracht der Verteilung der Spielanteile muss zwar schlussendlich trotz dieses Gemisches aus Unvermögen und Unglück mindestens ein Punkt auf der Haben-Seite stehen. Aber andererseits war der Auftritt schon versöhnlich. Schade, dass sich die Truppe wie schon gegen Leipzig nicht für das belohnen konnte, was ihr zweifelslos zugestanden hätte. Diskutieren kann man sicher noch, ob es die korrekte Entscheidung des Trainers war, so offensiv ausgerichtet zu agieren. Eventuell hätte es für dieses Spiel in der Nachbetrachtung mehr Sinn gemacht, wenn man etwas verhaltener agiert und mehr auf schnelle Gegenstöße gesetzt hätte. Sankt Pauli mag es nicht, wenn sie das Spiel machen müssen, ihre Stärken liegen eher im Umschaltspiel. Andererseits bin ich davon überzeugt, dass es für die restliche Saison das richtige Zeichen war. Man möchte offensiv spielen, möchte dem Gegner sein Spiel aufzwingen. Der Fokus liegt auf dem Tore schießen, nicht dem verhindern. Und das finde ich super. Wenn es der Mannschaft gelingt, noch etwas konsequenter, etwas zielstrebiger, etwas entschlossener – auch in der Körpersprache – aufzutreten, dann kann das schon bald wieder großen Spaß machen. Ich bin jedenfalls ein Fan der Mentalität, die Rudi Ruthenbeck vorlebt und daher sehr gespannt, wie und wohin sich die Mannschaft weiterhin entwickeln kann. Um jetzt nach zwei Niederlagen wieder in einen beispiellosen Negativstrudel zu geraten, schätze ich das Konstrukt als zu stabil ein. Die bisherigen Ansätze waren dafür zu vielversprechend. Außerdem möchte ich nicht in die gleiche Kerbe schlagen, wie SPOX, die dem Kleeblatt einen „miesen Saisonstart“ attestieren wollen. Nein – ganz sicher nicht. Nicht mit dieser Vorsaison, nicht mit einem neuen Trainer, nicht mit einem neuen System und nicht mit so vielen Neuzugängen. Der Anspruch ist nicht ein Spitzenplatz, der Anspruch ist guten Fußball spielen, den Grundstein für die restliche Spielzeit legen und eine sorgenfreie Saison. Und da, liebe SPOX, sind vier Punkte aus drei Spielen – zwei davon auswärts, zwei davon gegen vermeintliche Spitzenteams – eine gute Bilanz, so man es sich einfach machen und nur die Zahlen heranziehen möchte.

Nach dem Spiel und einem Anlaufen gegen die Stromlinien des Hamburger Kärwa Imitats, immer wieder von Handshakes der Gastgeberanhänger unterbrochen, traf man sich wieder, um in der Gruppe das Spiel ausklingen zu lassen. Schnell fiel die Spontananalyse bei Bier und – endlich! – Schatten auf einen sich für mich sehr überraschend einstellenden Themenpunkt: „Ihr habt eine ganz schöne Tretertruppe“. – Bitte was? Ich war sehr überrascht von dieser Mischung aus Feststellung und Vorwurf. Ich konnte mich aufgrund meiner eigenen Eindrücke des Spiels nur entschieden dagegen wehren. Ich habe ein intensives Spiel wahrgenommen, in dem der stellenweise nicht klar genug durchgreifende Schiedsrichter eine beiderseits aufkommende Hektik unterstützte, die sich in ein paar kernigen Zweikämpfen entlud, dabei aber nie in das Unfaire oder gar Unsportliche abglitt. Sicher konnte ich mir über die Richtigkeit meiner Einschätzung trotzdem nicht sein, da die Resolutheit meiner Gegenüber meine eigene Überzeugung ein wenig in die Schranken weißen konnte. War die Mannschaft wirklich über die Stränge geschlagen? Nein, das konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Das ist weder etwas, was diese Mannschaft auszeichnet (oder jemals ausgezeichnet hat), noch hätte man in irgendeiner Form Interesse an einer solchen Spielweise. Sicherlich muss man auswärts und gerade in aufgeheizten Atmosphären etwas nickeliger spielen, aber Draufhauen? Nein, sicher nicht. Etwas später wollte man sich dann darauf einigen, dass es „Schauspielertruppe“ wohl besser treffen würde. Doch auch das konnte ich nicht gelten lassen. Dass die Gastmannschaft „schon nach 20 Minuten“ mit einem inhaltlich korrelierend intonierten Gesang bedacht würde, „gebe es auch nicht so oft“ am Millerntor. Aufschluss und Bestätigung für mich brachte schließlich das Videostudium des Spiels am Tag darauf. Erleichtert konnte ich feststellen, dass es kongruent zu meiner ursprünglichen Wahrnehmung nur selten wirklich hart wurde und der Schiedsrichter nur bei einem Foulspiel von Gjasula zu Beginn von Halbzeit Eins eine Verwarnung hätte zücken müssen, wenngleich auch dieses Foul bei weitem nicht in die Kategorie Versuchte Körperverletzung einsortiert werden kann. Auf Seite der Gastgeber dürfen in diesem Vergleich dann aber die Sportsfreunde Rzatkowski, Nehrig und Deichmann nicht unerwähnt bleiben, die ebenfalls unter Hochdruck an Verwarnungen feilten und in den Fällen der beiden Erstgenannten unter der Leitung eines konsequenteren Schiedsrichters auch durchaus die Ampelkarte hätten sehen können. Eine Schwalbe konnte ich ebenfalls nicht ausmachen. Nur gezogene Freistöße auf beiden Seiten, aber das ist eine andere (nervige) Geschichte. – Am Ende lautet die Foulbilanz 19 zu 13 für die Gastgeber bei jeweils zwei Verwarnungen auf beiden Seiten. Beileibe nicht die Statistik einer Tretertruppe oder eines überharten Spiels. Schlussendlich lässt man sich wohl zu sehr von der Atmosphäre in seiner Urteilsbildung beeinflussen, als dass in solchen Momenten eine objektive Betrachtungsweise möglich ist. Und naja, die Vereinsbrille hat man sicher auch nicht über die komplette Spieldauer im Etui stecken. Die Vielzahl der Stimmen, die das Kleeblatt an diesem Nachmittag als unfairen Gegner wahrgenommen haben – auch übrigens in der Vielzahl der FCSP-Blogs – lässt mich auch mit etwas Abstand zum Spiel noch verwundert zurück. Woran mag eine solche kollektiv negative Rezeption, besonders im Moment des Gewinnens, liegen? Ich kann es mir zumindest nicht wirklich erklären. – Nun, vielleicht wäre es mir andersrum ähnlich gegangen, ein Heimspiel vorausgesetzt. Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass es mir wichtig ist, dass unsere Mannschaft Fußball spielen will, nicht Schienbeine rasieren und Elfmeter schinden. Die abschließende Feststellung, dass das auch in diesem Spiel erkennbar der Fall war, lässt mich zufrieden und schlussendlich auch etwas erleichtert zurück.

Trotz dieser Diskussion habe ich abgesehen vom Ergebnis einmal mehr einen angenehmen Tag im Herzen von Sankt Pauli verleben dürfen und möchte mich dafür bei allen Getroffenen für ihre Gastfreundlichkeit bedanken. Sich als deutlich erkennbarer Gastanhänger so offen und toleriert durch den Heimbereich bewegen zu können, ist keine Selbstverständlichkeit. Gerne wieder! Ich hoffe, dass auch die anderen angereisten Kleeblätter wohl in Erinnerung behalten werden. Sehr erfreulich empfand ich die kurvenübergreifende Spruchband Aktion gegen den Faschismus. Starkes Zeichen! Ich wünsche der engagierten Heimseite viel Erfolg für die Aktionen gegen den geplanten Aufmarsch der Hirnlosen – kein Fuß breit! Egal, ob in Hamburg, Fürth oder sonst wo in Deutschland.

Bianco Verde allez!


Andere interessante Sichtweisen zum Spiel gibt es unter Anderem bei:

Übersteiger-Blog: „3.Spieltag (H) – SpVgg Greuther Fürth“

Fangirl1910: „Das besondere Spiel“

Metalust: „That’s Entertainment! I found my thrill … FC St. Pauli – Greuther Fürth 3:2“

Beebleblox: „Schwül mit kalten Duschen“

KleinerTod: „
Berauschender #FCSP Heimdreier gegen Fürth nach einem spannendem Spiel“

Nice Guys: „#senfdazu2“

5 Gedanken zu “Wankelmut.”

  1. Pingback: Fangirl 1910
  2. Tretertruppe nebenan fand ich persönlich auch zu hart. War ein in Teilen robustes Spiel, aber nix gravierendes.

    Ich finde es immer schwierig Ballbesitz mit dem Anspruch auf Sieg zu kombinieren. Das war ja (nicht ausschließlich) die Fürther Überlegenheit, die zu Ballbesitz führte, sondern auch die jeweilige taktische Ausrichtung. Gerade in HZ1 stand St. Pauli tief – zurecht, wenn man Euer Spiel in Leipzig gesehen hatte. Dass wir dann tatsächlich mal effektiv Torchancen verwerten (und die unsere, die zum 1:0 führte war in meinen Augen der bis dahin beste Spielzug des Spieles, auf beiden Seiten) ist dann natürlich Pech für Euch.

    Auch den Standpunkt zum vermeintlich späten Abseits… ich hatte den LR im Blick und habe wie immer ERST dahin geschaut, die Fahne war sofort oben. Wenn Eure Spieler dann (entschuldige) zu doof sind sich *erst* zu vergewissern, und fröhlich jubeln wollen, und unsere mal schnell Schalten… tjanun. Aber nen Grund, warum der SR bei einem Abseitsfreistoß das Spiel vorher unterbrechen sollte müsstest Du mir schon mal nennen. „Gegner unkonzentriert“ kanns doch nicht sein?

    Versöhnliches zum Schluß: Ergebnisunabhängig ein sehr schöner Fußballtag, dank vieler Beteiligter. Schön, dass Ihr da wart.

    Gefällt 2 Personen

    1. Zunächst vielen Dank für deinen Kommentar, freut mich! :)

      Natürlich ist Ballbesitz keine Garantie und auch kein gerechtfertigter Anspruch für bzw auf den Sieg, aber ich habe den Eindruck, dass die Spielvereinigung den qualitativ besseren Ballbesitz hatte und darüber hinaus etwas präziser agierte. Aber im Endeffekt ist das natürlich Makulatur – der FCSP hatte die konsequentere, vor allem schnörkellosere Chancenverwertung und das zählt am Ende – das nackte Ergebnis. Ich würde auch nicht so weit gehen und den Sieg unverdient nennen. Das war es nicht. Glücklich wahrscheinlich schon, aber trotzdem nicht unverdient.

      Diese Abseitssituation ist für mich immer noch sehr undurchsichtig. Von eurer Seite berichten alle, dass die Fahne sofort oben war. Von unserer Seite haben mehrere Leute eine Verzögerung dabei bemängelt – auch ich, meine es aus dem Augenwinkel so wahrgenommen zu haben. Verstehe mich nicht falsch, ich sage nicht, dass ihr lügt. Ich finde es kurios und auch irgendwie spannend. Aufklären werden wir es wohl nicht mehr können. Vielleicht ist das auch ganz gut so. Oder wir setzen Aiman Abdallah und sein Team darauf an. Ein Fall für Galileo Mystery!!11
      Der Freistoß – natürlich ist das regelkonform und natürlich sehen unsere Jungs da dämlich aus. Ich glaube einfach, dass ein Gros der Schiedsrichter diese Situation nicht schnell eröffnen lässt, um die Verwirrung zu sortieren. Das sagt mir meine Erfahrung. Andererseits hätte man natürlich trotzdem die Chance noch verhindern können, wenngleich auch da Pech dabei war (Rzatkowskis erster Schussversuch wäre ohne den Schwinger wohl von Caligiuri geblockt worden). Am Ende ist es halt einfach unglücklich und super ärgerlich für uns, ein bisschen wie das ganze Spiel. Nicht mehr und nicht weniger.

      Anyways: Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. Freue mich schon auf den nächsten Besuch am Millerntor, der dann wohl emotional auch etwas leichter einzusortieren sein dürfte.

      Gefällt 1 Person

      1. :-) Ich hab Euch in HZ1 bis zum 1:0 auch besser als uns gesehen, dann waren wir etwas stärker, und nach dem 2:0 dann auch wieder Ihr.
        HZ2 würde ich ausgeglichen denken. Aber insgesamt wäre ein Sieg für Euch sicher auch nicht „unverdienter“ gewesen. Oder ein Unentschieden.

        Abseits: Hab ich ehrlich noch nie drauf geachtet, ob SR da den Ball noch blockieren – freigeben muss er ja an sich nichts – oder ob das sonst einfach „so“ immer ne Weile dauert, bis der ausgeführt wird. Wenn „normalerweise“ unterbrochen würde, wäre das natürlich wenigstens unglücklich vom SR, diesmal anders vorzugehen.
        Und klar, wir hatten Sauglück beim Abschluss, weil Sobota eigentlich viel zu lang am Ball bleibt und der wohl auch nur reinging, weil Ratsche über den ersten Ball trat.

        Gegen den MSV sind wir dann ja auch alle auf derselben Seite ;)

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